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Archiv für Februar, 2009
Ok, Tom Cruise ist wahrscheinlich nicht der Spitzenreiter auf unserer Beliebtheits-Skala. Schon lange bevor der Film anlief, gab es viele Diskussionen darüber, ob ein Scientologe die Rolle von Stauffenberg übernehmen darf. Die letzten Jahre haben ihren Teil dazu beigetragen, Cruise als etwas verwirrt wahrzunehmen. Ich erinnere mich an dieses Propaganda-Filmchen, in dem er mit Scientology-Gold behangen seine Rhetorik-Keule schwingt und Ungläubige bekehren will. War etwas beängstigend. Aber auch lustig. Ich meine – ganz ehrlich – das ist doch auch Unterhaltung. Jedenfalls für mich. Ich hab mich köstlich amüsiert, als ich ihn da so sah. Den kleinen Tom. Mit seiner Botschaft an die Welt. Herrlich. Und was die Frage betrifft, ob man denn nun als Scientologe die Rolle einer geschichtlich wichtigen Person übernehmen darf, kann ich nur sagen: Na logen! Ich meine, Mel Gibson zum Beispiel hat den Braveheart-Typen gespielt. Ok, vielleicht gab’s den nicht, aber was ich meine ist: Welcher Hollywood-Schauspieler hat denn keine Leichen im Keller? Die sind doch fast alle im Club der Freizeit-Psychos. Aber solange sie mir als Zuschauer eine gute Illusion verkaufen, interessiert es mich nicht, ob sie nach Feierabend nach Hause kommen, Schweinemasken aufsetzen, einen Regentanz aufführen und sich gegenseitig mit ihren Exkrementen bewerfen. Solange der Film an Ende fresh ist, hab ich jedenfalls nix dagegen. Jedem das Seine und so….. Euer Jim.
Das Leben als ehemaliger ” Verhinderer ” im Ruhestand kann nerven. Der Ex – Agent Bryan jongliert mittlerweile keine Kanonen mehr, weil er mehr vom Leben seiner Tochter mitbekommen möchte. Er kauft ihr sogar extra eine derbe Karaoke-Anlage zum Geburtstag, aber der neue Typ seiner Ex-Frau hat gut Kohle und zaubert mal eben ein Pferd aus der Tasche. Somit wurde die Karaoke-Anlage quasi von Fury aus dem Rennen geschossen – traurig – ! Töchterchen will aber mehr, und ganz oben auf der Wunschliste steht ein Trip nach Paris, um die Welttour von Jim Pansen – äh – U2 zu besuchen. Vaddi ist von dieser Idee natürlich kein Fan. Schliesslich hat er sein Leben damit verbracht, extrem böse Jungs auszuschalten, und dementsprechend köchelt sein Glaube an harmlose Urlaubstrips ohne Gefahren eher auf Sparflamme. Aber weil Töchterchen unglaublich traurig gucken kann, gibts irgendwann dann doch das OK von Daddy. Euer Jim.
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles: Die Mittenjim – Folgen laufen ab morgen ( 19.2. ) jeden 2. Donnerstag…. weißt Bescheid ne? Is’ quasi gleich. Also: Näher dran an heute als Sonntag. Geil! Euer Jim.
Jaja, ich weiß was ihr denkt: Was ist denn mit ihm los? Eine Vampir – Schnulze? Was soll ich sagen? Es war am späten Nachmittag, ich hatte noch drei Stunden Zeit bis zum nächsten Studiotermin, und das Kino war in greifbarer Nähe. Außerdem hat mich interessiert, wo all diese Mädchen hinwollten, die in beunruhigenden Massen vor’m Eingang standen. Ich ging also einfach hinterher und – zack – saß ich in der ersten Vorstellung von ” Biss zum Morgengrauen “! Klingt wie ‘ne Rechtfertigung? Nix! Ich hab den Film gefeiert! Die Story ist recht einfach: Eine junge Muddi zieht zu ihrem Vaddi in eine kleine Stadt irgendwo in Amerika. Sie ist in diesem Alter in dem man anfängt sich auf die berühmte ( und vergebliche ) Suche nach dem guten alten Sinn zu machen. Introvertiert, nachdenklich und unglaublich heiss! Ich schwöre ich habe mich spontan verliebt. Habt ihr Panic Room gesehen? Erinnert ihr euch an die Muddi, die die Tochter von Jodie Foster gespielt hat? Ja? Und ihr fandet sie damals nicht heiss? Ich auch nicht. Aber seitdem sind ein paar Jahre vergangen, sie hat sich die Haare wachsen lassen und ist mittlerweile eine junge Frau geworden, die mich den Rest des Films vergessen ließ. Film? Ach ja, ich sollte ja von dem Film erzählen. Also: Unsere junge Muddi verliebt sich in einen auffällig blassen Klassenkameraden, der scheinbar ein Schnüffel – Fetischist ist. Jedenfalls schnuppert er gern. Allerdings nicht an ihr, was sie irgendwie ungeil findet. Es kommt sogar soweit dass sie glaubt sie würde stinken. Ich will ihr zurufen dass sie wie der junge Frühling duftet, aber sie hört mich nicht und ich sitze im Kino und kann somit eh nichts unternehmen. Scheisse. Jetzt hängt alles an ihm. Und natürlich kann er sie sehr wohl riechen. Viel zu sehr, und das ist das Problem, denn: Er ist ein Vampir ( Oh mein Gott ) ! Und weil er eben ein Blutsauger ist, der mittlerweile erfolgreich als Vegetarier lebt, hat er diese gewissen Instinkte und den berühmten Drang nach – ihr wisst schon – Blut und Splatterei und Eingeweiden und so weiter. Gerade bei unserer jungen Hauptdarstellerin, die er im wahrsten Sinne des Wortes lecker findet, fällt es ihm schwer sie nicht an Ort und Stelle zu verspeisen. Außerdem spürt er eine starke Anziehung zu ihr und ich auch, aber ich kann nix unternehmen weil ich immer noch im Kino sitze. Unsere junge Muddi findet den Blassen auch mehr als ok und so kommt was kommen muss. Sie so: Ich will Dich! Er so: Ich bin ein Vampir! Sie so: Liebe ist stärker. Ich so: Nimm mich, Rapper sind auch dufte! Aber Rapper können nicht laufen wie Wölfe und Bäume hochsprinten und Autos mit einer Hand demolieren und fliegen und – ach, egal -, jedenfalls: Die beiden werden ein Paar und sie lernt seine lustige Vampir – Familie kennen, ich nenne sie mal ” die Blassen “. Bei einem gemeinsamen Ausflug von der Muddi und den Blassen kommen andere Vampire, die nicht ganz so vegetarisch drauf sind vorbei, und der eine von den drei Fleischfressern macht plötzlich Jagd auf unsere – auf meine – Muddi. Gerettet wird sie am Ende natürlich von dem Blassen und irgendwie gönnt man den Beiden das ja auch. Nach dem ganzen Stress und so. Schönes Paar. Aber sollte ich Dich, Du blasser Vegetarier, irgendwann treffen werde ich Dir ohne mit der Wimper zu zucken einen Scheiss – Pflock ins Herz rammen und mir Deine Muddi schnappen. Du Hund! Fazit: Der Film ist mir total egal. Aber SIE lohnt sich. Ich glaub ich guck ihn mir nochmal an. Jetzt gleich. Tschüss, Euer Jim.
Da ich glücklicher Besitzer einer Kino – Flatrate – Karte bin, habe ich mich entschlossen, für Euch eine neue Blog – Kategorie zu starten: Jim Kino gewesen. Zweimal die Woche werde ich Euch von guten und schlechten Filmen berichten, natürlich subjektiv. Alles andere bringt keinen Spaß….. Lennart und ich erwarten eigentlich nichts, als wir uns setzen. Der erste Transporter hat geschockt ( Jason, von Dir will ich nie auf die Fresse kriegen ). Der zweite war – sagen wir mal – noch im dunkelgrünen Bereich, vielleicht aber schon orange. Aber womit wir uns jetzt, beim dritten, 90 Minuten lang quälen müssen, geht einfach nicht klar. Zuerst: Was erwartet man von einem Film wie ” Transporter ” ? Die einfache Antwort: Gute Action. Nicht mehr und nicht weniger. Man verzichtet beim Kauf einer Kinokarte schon im Eingang freiwillig auf tiefschürfende Dialoge, überraschende Wendungen und alles andere, was den Zuschauer geistig auf irgendeine Art und Weise herausfordern könnte. Und ich liebe das. Eigentlich. Zurück zum Film: Frank ist zurück. Und gleich wieder in der Scheisse. Irgendein Psycho will ein gewisses ” Paket ” sicher an’s Ziel geliefert wissen. Frank hat da nicht so richtig Bock drauf, aber weil der Psycho kleine fiese Ich-zerspreng-Dir-Deinen-Scheiss-Körper-Armbänder hat, die explodieren, wenn der Scheiss-Körper sich außerhalb des ihm gestatteten Radius bewegt, bleibt unserem Lieblings-Chauffeur nichts anderes übrig als mitzuspielen bzw. mitzufahren. Das ” Paket ” ist in diesem Fall ‘ne Muddi. Genauer gesagt: Die rothaarige, sommersprossige, pillenfressende und unglaublich nervige Tochter eines hohen Tieres aus der Politik. Der Psycho will durch das Kidnapping der Muddi das hohe Tier dazu zwingen, irgendwelche Verträge zu unterschreiben, damit er und seine Psycho – Freunde auch hohe Tiere werden. Frank ist das zunächst erstmal egal, aber – oh nein – er verliebt sich doch tatsächlich in die Junkie – Tochter des hohen Tieres und findet die Pläne vom Psycho mittlerweile eher so semigeil. Er hatte ja eh schon eine Stinkwut auf den Psycho wegen des Armbands, aber jetzt ist natürlich alles aus. Was man sich wünscht: Ein ausrastender Frank, der Amok läuft und jede Gangster – Fresse, sagen wir mal… zerfickt? was man bekommt: Einen Film, der seinen Titel nicht verdient, da man es im Bestfall mit einer romantischen Komödie inklusive einiger Explosionen zu tun hat. Das ist, als würde man Wodka bestellen und Alsterwasser bekommen. Alkoholfrei. Ekelhaft. Tut das nicht! Gebt kein Geld aus. Die Leute im Kino haben gebuht! Ohne Scheiss. Liebe ist was Schönes. Hier war sie furchtbar. Euer Jim.
Nö? Gut! Ab 12 Uhr mittags ( also pünktlich zum Aufstehen ) startet meine neue Serie ” MITTENJIM ” ! Zur Eingewöhnung fangen wir gemütlich an und stellen Euch mein musikalisches Umfeld vor… mehr wird nicht verraten. Also: Nutella auf’s Brot, Saft in’s Glas, Rechner an und gute Unterhaltung. Euer Pansen.
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