Jim Pansen ihm seine offizielle Seite.
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Archiv für Oktober, 2009

image Samstag, 31. Oktober 2009

Jim und das wahre Leben: Als Geschenk?


Die gute alte feminine Seite. Manche leben sie heimlich aus, andere bekämpfen sie so gut es geht. Ich lass sie raus. Nein, ich schminke mich nicht oder trage heimlich Frauenkleider. Aber im Wartezimmer oder beim Friseur liebe ich es, die verdammte In Touch zu lesen und zu checken, ob Brangelina mal wieder eine Ehekrise haben, oder welche Prinzessinnen mit welchem Prinzen am Start sind. Ich guck auch Greys Anatomy, obwohl man mir Meredith nackt auf den Bauch binden könnte. Und: Ja, ich habe alle verdammten Twilight Bücher gelesen. Am Stück. Ich habe sie quasi geatmet. Bella nervt mich im echten Leben, weil sie so eine Avril Lavigne-mäßige Pseudo-Abgefucktheit an den Tag legt. Immer genervt guckt und so. Aber im Film, ach ja……Bella! Du geiles Stück. Ich musste wissen wie es weitergeht und so hab ich mir die anderen drei Teile nach und nach besorgt. Das letzte der vier Bücher habe ich nicht sofort gefunden. Irgendwann ließ ich mir helfen von der Muddi die in der Buchhandlung gerade am Infostand war. Sie besorgte mir den Schinken, ging zur Kasse, scannte das gute Stück ein und fragte mich wie selbstverständlich: ” Als Geschenk oder? “. Ich nickte leicht beschämt, dann packte sie mir mein Buch ein. 5 Minuten später im Bus nach Hause war das Papier verschwunden und ich bei Bella. Die Tatsache dass neben mir scheinbar nur Mädchen ab 16 aufwärts von Der ” Biss “-Reihe begeistert sind ist mir latte. Twilight rockt das Haus. Man könnte auch einen Fetisch-Teil auf Pornobasis veröffentlichen: Piss zum Morgengrauen.

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image Freitag, 30. Oktober 2009

Jim und das wahre Leben: Exorzismus


Mit ca. 12 gab es bei uns im Freundeskreis eine ziemlich spannende Art, mit Geistern zu reden: Gläserrücken! Mit etwas Abstand betrachtet muss ich sagen, dass man da vielleicht die Finger von lassen sollte. Nicht unbedingt, weil der Teufel persönlich erscheinen könnte, aber für mich hatte diese Geschichte ein bitteres Ende. Wir trafen uns meistens im Keller, erzeugten eine leichte Pseudo-Geister-Stimmung mit ein paar Teelichtern und nahmen ” Kontakt ” auf. Irgendeiner hat immer geschoben, so richtig ernst war es eigentlich nie. Mehr so wie heimlich rauchen. Irgendwann kam ich nach Hause, meine Mutter öffnete mir mit ernstem Gesichtsausdruck die Tür und sagte: ” Du hast Besuch “. Im Wohnzimmer saß Fritz, einer unserer Nachbarn. Fritz war bekannt dafür, dass er heftig gläubig war, dauernd mit Gott redete und seinen Kindern nicht erlaubte Hero Turtles zu gucken weil mutierte Schildkröten Gotteslästerung sind. Ich wusste nicht direkt, was er wollte als er mich ansah und sagte: ” Florian, Du hast etwas Schlimmes getan. Jetzt wohnt der Satan in Dir und frisst Deine Seele langsam auf “. Hab ich erwähnt dass ich zwölf war? Könnt ihr euch vorstellen, wieviel Schiss ich JETZT hatte? Ich musste mich zu ihm auf’s Sofa setzen, meine Hände falten, die Augen schliessen und dann gings ab: ” Lieber Gott, Florian befindet sich in den Händen des Satans. Sein Würgegriff wird immer fester und wir möchten Dich bitten, das Bündnis zwischen Florian und dem Teufel zu beenden. Wir möchten Dich bitten, gütig zu sein und Florian die Kraft zu schenken, den Satan zu vertreiben, damit seine Seele wieder rein ist und er nicht in die Hölle muss. ” ich muss was? In die Hölle? Der Satan wohnt in mir? Krass. Ich dachte eigentlich, dass ich ein ganz normaler Junge bin, der aus einer Partylaune heraus mal ein bisschen Kontakt mit dem Jenseits aufnehmen wollte. Jetzt sitz ich hier, betend. Ein Mann bittet Gott, mir den Teufel auszutreiben und betet dabei so inbrünstig, dass ich eine Heidenangst bekomme. Ich glaube, ich hatte nie wieder soviel Angst wie in diesem Moment. Würde ich den Typen heute wiedersehen, würde ich mir schwarze Kontaktlinsen einsetzen, grünen Schleim auf ihn kotzen und schreien: ” Es hat alles nichts genützt, ich mach jetzt Hip Hop! “

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image Donnerstag, 29. Oktober 2009

Jim und das wahre Leben: Der Arm


Ich würde sagen, ich kann viel vertragen. Ich guck mir jeden Horrorfilm alleine an, lass mir gerne Blut abnehmen und verpasse nur selten eine Staffel von Big-Brother. Grund genug, mich für ziemlich tough zu halten. Dann kam unser Ausflug ins Schwimmbad. Meine Brüder, Celvin und ich. Wie das immer so ist, wenn es auf’s Sprungbrett geht will Jeder der Geilste sein. Wer schafft die hässlichste Arschbombe, wer springt am höchsten, wer trifft den kleinen dicken Jungen der unten im Wasser schwimmt? Meine sportlichen Zeiten sind zwar noch nicht ganz vorbei, aber ich wusste dass ich bei diesem Contest nicht mithalten kann. Also guck ich vom Beckenrand aus zu und mach einen auf erhaben. Celvin bringt die dicksten Dinger, seine Breakdanceskillz helfen dabei enorm. Salto mit Köpper, vorwärts, rückwärts, das ganze Programm. Irgendwann will er es wissen und setzt an zu…ich weiß auch nicht. Doppelter Salto mit Schraube? Sah jedenfalls aus als sei er auf eine Landmine getreten die ihn unkontrolliert durch die Luft schleudert. Als er wieder auftaucht sieht er aus, als ginge es ihm nicht sonderlich gut. Meine Brüder und ich lachen uns tot. Erst als er sich von uns aus dem Wasser ziehen lässt wird mir klar, dass da was nicht stimmt: Sein Arm! Was ist da los? Der labbert so ganz komisch vor sich hin und ist irgendwie in die falsche Richtung gedreht. Wie bei einem Playmobilmännchen, dem man den Arm falschrum angesetzt hat. Ein Krankenwagen wird gerufen. Ich fahre mit, zum Händchen halten. Celvin wirkt ruhig, hat so was schon öfter erlebt. Ich nicht. Ich laber die ganze Zeit irgendeinen Blödsinn, wahrscheinlich um mich selbst zu beruhigen. Dieser Arm! Das ist so falsch! Der gehört so nicht! Im Krankenhaus angekommen beginnen irgendwelche Assistenzärzte sofort an dem Arm zu zerren als streiten sie sich beim Sommerschlussverkauf um dasselbe Kleidungsstück. Celvin lässt es über sich ergehen. Ich bin wie hypnotisiert. Dürfen die das? Dieser Arm! Der gehört anders! Nicht so doll ziehen! Knack! Dann wird mir schwarz vor Augen. Als ich wieder aufwache, liege ich in einem Stuhl wie vom Frauenarzt, beide Beine nach oben gerichtet. Um mich rum ein paar Ärzte und Celvin, alle lachen über mich. celvin hat mittlerweile starke Schmerzmittel bekommen und erzählt mir was von ” der geilste Trip auf dem ich je gewesen bin “. Dann verdrehen sich seine Augen leicht und er fängt an, Jupp aus ” voll Normal ” zu zitieren. Er hatte auf jeden Fall Spaß. Und ich die Erkenntnis, dass ich mich nie wieder in einem Zimmer mit Ärzten und einem ausgekugelten Arm aufhalten will. Ist zuviel für meine Nerven. So, und jetzt guck ich mir Irreversibel an.

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image Mittwoch, 28. Oktober 2009

Jim und das wahre Leben: Die Oma


Paul, den ihr aus manchen Erfolgsgeschichten und unserem EM-Studio kennt, sitzt mit mir vor einem Cafe. Wir rauchen Kippen und trinken Kakao. Schön mit Sahne. Direkt in der Nähe befindet sich ein Altersheim. Ab und zu packen wir unsere Schwiegersohn-Skillz aus, wenn alte Damen an uns vorbeispazieren. Nichts besonderes, einfach mal höflich grüßen und so. Kommt immer gut. Plötzlich bleibt eine Oma direkt vor uns stehen, geht dann weiter, kehrt aber wieder um und lächelt uns an. Wir lächeln zurück. Sie strahlt über’s ganze Gesicht, macht dann einen Schritt auf uns zu und sagt ” So zwei schöne, große schlanke Männer wie ihr…..die hätten dem Adolf Hitler richtig gut gefallen! ” Wir starren sie an. Say what? Wir sind schwer überfordert und nicht wirklich in der Lage, schlagfertig zu reagieren. Wir sagen irgendwas in der Art ” War doch ziemlich scheisse damals oder nicht ? ” Sie guckt immer noch so zuckermäßig lieb und versucht uns zu beruhigen. ” Ja ja, die Bomben sind gefallen….aber am Ende hatten wir unsere Lohntüte und gutes Essen ” Sie wirkt richtig euphorisch als sie uns erzählt ” wie gut das alles damals funktioniert hat ” Je länger sie schwärmt, desto mehr wollen wir weg. Oma wirkt, als erzähle sie von ihrer Hochzeitsreise. Irgendwann fragt Paul, was denn am Ende dafür gesorgt hat, dass die ganze Sache schief lief. Jetzt wirkt sie das erste Mal ein bisschen zornig, dann fällt ihr die Wurzel allen Übels wieder ein. Das Lächeln verschwindet und macht ihrer einleuchtenden Erklärung Platz ” Der Untergrund! Der verdammte Untergrund hat alles kaputt gemacht! ” Ich hab’s doch gewusst: Dieser verdammte Underground!

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image Dienstag, 27. Oktober 2009

Jim und das wahre Leben: Putzen


Daniel ist mein Nachbar, und neben vielen anderen Dingen verbindet uns, dass wir ständig auf der Suche nach Minijobs sind. Unsere härteste gemeinsame Erfahrung: Hotelzimmer putzen. Eigentlich hab ich mir das ganz chillig vorgestellt. Bisschen putzen, Zeit zum Texten, alles entspannt. Meine einzige Angst war, dass junge Gäste mich erkennen könnten, mich auf meine musikalische Vergangenheit bei Caught in the Act ansprechen und mich anschliessend mitleidig ansehen, so nach dem Motto: Früher hast Du noch in solchen Zimmern residiert, heute kratzt Du unseren Kot von der Brille. Haha. Egal, ein Pansen hat diesbezüglich keinen falschen Stolz. Und was soll schon passieren? Daniel und ich waren pünktlich um elf beim Hotel. Probearbeit. Jeder von uns bekam eine Profi-Putzfrau zugewiesen, die uns zeigen soll wie man die Betten richtig macht und so. Daniels Putzfrau geht an meiner Putzfrau vorbei und sagt nix. Kein Wort. Sie geht einfach die Treppen zum ersten Stock hoch und lässt mich mit meiner Putzfrau alleine. Daniel geht mit. Kaum außer Reichweite, setzt meine Putzfrau sich symbolisch den Finger an den Hals und schiebt ihn von links nach rechts. Offensichtlich möchte sie Daniels Putzfrau gerne die Kehle durchschneiden. Ich grinse sie an, signalisiere falsche Loyalität und hoffe, dass sie Humor hat. Nix. Da war nur Hass. Ehrlicher, aufrichtiger Kolleginnen-Hass. Normalerweise schaffe ich es immer, eine unangenehme Situation zu entschärfen. Aber meiner neuen Putzfreundin den Argwohn auf ihre Kollegin zu nehmen, war einfach unmöglich, nicht machbar. Hier die Top 3 ihrer schönsten Sätze: Was guckt die Schlampe mich so an, hab ich ihren Mann gefickt oder was? – Die soll sich mal rasieren und sich den Feudel aus der Möse ziehen. – Die soll mal aufpassen, dass sie heute nicht noch stirbt. – Jo. Kein Scheiss, wirklich so und nicht anders. Sie hatte nur noch drei Zähne, aber ich war mir sicher dass sie damit einen Hirsch reißen könnte. Vier Stunden habe ich damit verbracht, mir das reinzuziehen. Zwischendurch habe ich das Bad geputzt. Dann gings weiter, immer weiter. Sie war quasi ein als Putzfrau verkleideter Duracel-Hase des Hasses, straight from Hell. Später erzählte sie mir noch schamvoll, dass sie als Deutsche mal was mit einem Polen hatte und dass ihr Kind zur Hälfte afganisch ist. Dann guckte sie mich an und sagte: ” Peinlich ne? “. Würd sie jedenfalls nie wieder machen. Und ich nicht hierherkommen. NEXT!

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image Montag, 26. Oktober 2009

Jim und das wahre Leben. Ab heute!


Viele fragen sich und mich, wie es sich als Pansen so leben lässt. Also quasi im normalen Leben. Da die Jacke zur Zeit im ewigen Rechner-Eis gefangen ist und ich ohne Eure Aufmerksamkeit nicht leben kann, gibts ab jetzt jeden Tag eine kleine Anekdote aus dem Leben eines Pansen. Nix für die Ewigkeit, nix für Literaturpreise, einfach nur einen Tick besser als die Rtl2-News. Wobei die ja eigentlich die Besten sind…
Heute wollte ich mich für eine Ausbildung zum Erzieher bewerben. Ihr ahnt es nicht, aber die letzten 2 Jahre habe ich als Aushilfe in einer Kita gearbeitet, vorher meinen Zivildienst ebenfalls in einer Kita gemacht und zusätzlich bin ich auch noch mit einem kindischen Humor ausgestattet. Jedenfalls ging ich schwer davon aus, dass so ein Ausbildungsplatz für mich kein Problem sein dürfte. Nach Jahren das erste Mal wieder in einer Schule zu sitzen war wie…keine Ahnung…das erste Mal beim Frauenarzt? Auf jeden Fall ungewohnt. Irgendwann durfte ich dann mit der Schulleiterin reden. Sie war nett und sah für ihre 50 auch noch richtig gut aus. Eine echte Milf. Leider musste ich dann aber von ihr lernen, dass meine praktische Erfahrung mit Kindern vor dem Gesetz nichts wert ist,
weil ich als selbstständiger Pansen nie angestellt war. Mir hätten Abi oder vier Jahre bei Penny an der Kasse genügt. Dann könnte ich die Ausbildung machen. Komischer Gedanke. Der Pansen bleibt Hustler. Ein anderer Bewerber den ich beim Warten kennenlernte hatte mehr Glück als ich. Er wollte die Ausbildung machen um einen höheren Schulabschluss zu bekommen, damit er dann seinen eigentlichen Berufswunsch ausleben kann: Polizist. Yeah.

Still smiling: Jim P.

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image Dienstag, 13. Oktober 2009

Jim Pansen + Crew rocken Gravis Stores! Eintritt frei!


Moin Leute. Am kommenden Wochenende wird es gleich zwei satte Gratis-Konzerte geben, und zwar in Hamburg und Berlin. Beide Gigs starten um 19 Uhr und es wäre ein Fest Euch vor Ort zu begrüßen. Die Sympathen von Pilotfilm sind auch am Start! Was soll da noch passieren? Also: Tanzschuhe an, und ab in den Gravis-Store Eures Vertrauens! Wir freuen uns auf Euch. Ihr Maden. Bis dann!

Euer Jim.

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image Sonntag, 11. Oktober 2009

Ohauerha, die Jacke ist eingesperrt


Na sicher. Die Seite mit der Leiste funktioniert eigentlich astrein, wisst ihr ja. Allerdings hat unser Kyte-Player gerade ein Problem und weigert sich, neue Videos abzuspielen. Ich sach ma: Wir arbeiten dran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben, damit die Jacke Euch wieder nerven kann. Sie hat nämlich noch einiges zu erzählen. Bis dahin soll ich Euch ausrichten dass es schön ist, Euch nicht zu sehen. Trotzdem vermisst sie Euch.

Euer Jim.

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image Samstag, 3. Oktober 2009

Samstag,3.10.,Funkgipfel mit Diazpora und Jim Pansen!


Am Samstag gibts in Lübeck eine Nacht für das Tanzbein: Den Funkgipfel. Einige von Euch wissen sicher, dass ich schon öfter Gast der Band Diazpora war. Mittlerweile haben wir unser gemeinsames Set vergrößert und freuen uns auf längere gemeinsame Auftritte. So wie heute Abend im Schuppen 6. Also an alle, die Zeit und Bock und Tanzbeine haben: Nix wie nach Lübeck.

Euer Jim.

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