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image Dienstag, 28. Juli 2009

Jims Filmtipp. Heute: Gran Torino


Clint Eastwood versbschiedet sich ( angeblich ) mit diesem Film von der Schauspielerei und will ab jetzt nur noch hinter der Kamera am Start sein. Ich sach mal: Schade. Aber sollte es tatsächlich so sein, hat er mit seinem Auftritt in Gran Torino einen würdigen Abgang inszeniert. Ich glaube der Film ist ein Drama, jedenfalls fällt er in das Genre. Aber Jeder, der diesen Streifen schon gesehen hat, wird mir wahrscheinlich Recht geben, wenn ich sage: Ich musste gut lachen. Und zwar war es derselbe Teil in mir, der auch über bösartige Wesen wie Hannibal oder Cartman lachen musste, und es immer noch tut. Kennt ihr das? Diese berühmte Grenzüberschreitung, bei der Boshaftigkeit keinen erschreckenden, sondern einen erheiternden Effekt bekommt? Diese Grenze überschreitet good old Clint in diesem Film quasi permanent. Er ist ein alter verbitterter Kriegsveteran, der im Grunde jeden seiner wenigen Sätze mit hasserfüllten, zynischen und rassistischen Bildern schmückt. Mehr oder weniger aus Versehen rettet er einem koreanischen Nachbarsjungen das Leben und wird daraufhin von der Familie und den Verwandten des Opfers zum Held wider Willen erklärt.  Er hat darauf gar keinen Bock, aber im Laufe der Zeit stellt er fest, dass er sich besser mit seinen ehemaligen Feindbildern identifizieren kann als mit seiner eigenen Familie. Wer zuviel Herzschmerz und heile Welt vermutet, kann an dieser Stelle beruhigt aufatmen. Clint bleibt Clint, und bis zum Schluss versorgt er den begeisterten Zuschauer mit brutalsten Verbal-Schellen. Klatsch Klatsch. Sowohl, als auch! Unbedingt zur Videothek rennen und gucken sagt:

Euer Jim.


Auch was zu sagen?



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